August Burns Red

August Burns Red

Band: August Burns Red

Interviewer: Christopher

Datum: 21. November 2011

Auf der diesjährigen Eastpak Antidote Tour haben wir Dustin Davidson, Bassist und Backing-Vocalist von August Burns Red getroffen. Weil es in der riesigen offenen Turbinenhalle in Oberhausen ganz schnell sehr laut wurde, mussten wir alle Fragen 3x stellen und ganz genau hinhören. Was bleibt ist ein kurzes, ehrliches und lustiges Interview über die Antidote Tour und das neueste Album der Band, "Leveler".


Wie läuft eure Tour?
Super! Es ist lustig, wir kommen gerade aus Japan und haben uns gerade an die Zeitverschiebung gewöhnt, und dann sind wir nach London und Hamburg geflogen und mussten uns wieder umgewöhnen... Aber bisher waren die Shows super, die Bands mit denen wir spielen sind alle sehr nett und es macht Spaß, mit ihnen abzuhängen.

Gibt es eine Show, die besonders heraussticht?

Naja, in Japan haben wir auf einem Festival gespielt. Das war auf jeden Fall das größte Konzert, es war riesig! Aber ich glaube, das hier heute Abend wird die größte Show dieser Tour, zumindest ist das hier der größte Raum (lacht). Wir freuen uns echt, zu spielen.

Merkt ihr Unterschiede zwischen euren Fans in unterschiedlichen Ländern?

Ja... Deutschland hat den Ruf, Metal zu lieben. Genau deshalb machen sich einige andere Bands, die auch Teil dieser Tour sind einen riesen Kopf, ob ihr Pop-Punk denn auch wirklich ankommt. Aber das Ding ist, auch wenn hier vielleicht ein paar richtige Metal-Heads rumlaufen, das Entscheidende ist, dass Deutschland eine Menge Interesse an Musik zeigt und einfach wahnsinnig viele Kids zu Shows kommen und Spaß haben. Und das ist es ja, worauf es ankommt.

Ihr spielt hier heute Abend mit A Day To Remember, die mittlerweile echt eine Größe im Core-Geschäft geworden sind.

Ja, absolut. Und es ist wahnsinnig cool mit ihnen spielen zu können.


Irgendwelche anderen Bands, mit denen ihr wahnsinnig gern mal touren würdet?
Okay, also ich weiß dass es wohl nicht möglich ist, aber Blink 182 wären auf jeden Fall der Wahnsinn. Sie sind eine meiner absoluten Lieblingsbands und haben mich quasi erst an die Musik herangeführt als ich noch ein Kind war. Um etwas realistischer zu sein: As I Lay Dying und Between The Buried and Me sind zwei wahnsinnig coole Bands, mit denen wir auch schon oft rumgetourt sind. Wir sind alle ziemlich gute Freunde geworden und haben immer eine tolle Zeit zusammen. Wir hatten wirklich Glück.


Ihr habt 2011 euer neues Album "Leveler" veröffentlicht. Erzähl uns ein wenig darüber.
Wir sind ziemlich glücklich mit dem Album. Es bedeutet jedem von uns irgendwie etwas ganz anderes und doch passen wir alle, unsere Vorstellungen und Ziele was das Musik machen angeht, wirklich gut zusammen. Und genau das ist es, was dieses Album irgendwie ausmacht. Als die Jungs mit dem Titel "Leveler" ankamen, dachte ich einfach nur fett. Leveler klingt nach einem harten Album, und genau darum fand ich den Titel so gut. Wenn ich Leveler höre, denke ich jedesmal an ein Album das Energie hat, das hart ist und abgeht, als wenn es dich zerstören würde (lacht).


Auf Leveler befinden sich aber auch diese wahnsinnig skurrilien mexikanischen Acoustik-Parts. Wie kams dann dazu?
Wir wollten ganz einfach kein Album machen, dass genau so klingt wie der Vorgänger. Auch wenn du deiner Musik natürlich treu bleiben solltest, ist es wichtig dass du vor Veränderungen keine Angst hast und viel auspobierst. Das ist auch einfach wichtig um die Leute bei der Stange zu halten. Wenn du ihnen 12 Songs präsentierst und alle klingen irgendwie gleich, dann kannst du dein nächstes Album direkt im Studio lassen (lacht). Aber ich bin trotzdem überrascht wie es sich entwickelt hat. Von der Idee mit den akutisch-mexikanischen Einflüssen war ich anfangs gar nicht so angetan. Aber es ist Wahnsinn, ich bin wirklich glücklich mit diesem Style und irgendwie scheint es auch anzukommen. Wir waren unsicher, wie es ist auf einmal diese ganz neuen Songs auf einer roßen Bühne zu spielen. Aber es hat perfekt funktioniert und ja, die Kids lieben es (lacht).


Wovon lasst ihr euch beim Songwriting inspirieren?`Woher kommt dieses "harte" Album?
JB ist derjenige, der genau das aufschreibt was er fühlt und viele Ideen kommen von ihm. Aber im Prinzip schreibt jeder von uns irgendwie an den Songs mit. Ich sitze mich oft hin wenn mir eine Idee kommt und konzentriere mich auf das was mir da gerade eingefallen ist. Und dann versuche ich die Idee zu Ende zu denken, bevor sie wieder weg ist. Insgesamt sind aber auch Between The Buried And Me wichtiger Bestandteil unserer Inspiration. Ich meine, sie sind alle bessere Musiker als wir es sind und von ihnen können wir jedes einzelne Mal noch etwas lernen und mitnehmen, für unsere eigene Musik und unsere eigenen Songs...


Wenn ihr noch mehr über August Burns Red erfahren wollt:
www.augustburnsred.com
www.myspace.com/augustburnsred


 

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