General Fiasco - Buildings
„We´ll just sit here, wasting our time, thinking out loud, there´s nobody listening.“ So die ersten Zeilen des Songs „Ever So Shy“, der ersten Single von General Fiasco. Ganz so mutlos sollten die Nordiren aber nicht sein: Mit ihrem Debut „Buildings“ werden sie ganz bestimmt massenhaft Hörer finden.
Die Brüder Owen und Enda Strathern und Stephen Leacock haben in den vergangenen drei Jahren einen beachtlichen Weg zurückgelegt: Gegründet erst 2007 (damals noch mit Shane Davey statt Leacock), noch im selben Jahr einen Auftritt auf dem legendären Glastonbury-Festival und anschließend Support von Bands wie The Enemy, The Wombats oder den Pigeon Detectives. 2008 dann schon ein Auftritt auf dem Carling Weekend in Reading/Leeds. Und jetzt eben die erste Platte. Die überzeugt schon beim ersten Hören – vor allem der Titeltrack „Buildings“, das den Abschluss bildende „First Impressions“ oder „Sinking Ships“, dem es allerdings eine gleichbleibende Tonlage ganz gut getan hätte. Klar geht’s in den Texten ganz viel um „dich und mich“ und die üblichen zwischenmenschlichen Probleme. Massentauglich ist General Fiasco aber in jedem Fall.
„Buildings“ geht ab und macht Spaß, der nur stellenweise auffallende Akzent der Nordiren macht das Ganze noch sympathischer. Herausgekommen ist ein Album, was sich sehen lassen kann. Nur ein paar mehr Ecken und Kanten und ein bisschen weniger Radiopop wäre stellenweise wünschenswert. Wer damit aber kein Problem hat, ist mit General Fiasco bestens beraten.
