Suralin - Fountain Grove RMX EP

Suralin - Fountain Grove RMX EP

Eigentlich wollten Suralin nur ihre neue Single „Fountain Grove“ veröffentlichen – jetzt ist daraus aber gleich eine ganze Remix-EP geworden. Dafür haben sich die Chemnitzer den Produzenten Tikay One mit ins Boot geholt. So sind auf der EP am Ende fünf Songs enthalten – drei Versionen der Single „Fountain Grove“, dazu die Tracks „F... You (Being Plastic)“ sowie „Sonata for a Good Soul“


Die Chemnitzer Post Punker haben in ihrer kurzen Bandgeschichte schon erstaunlich vorgelegt: Auf das Debutalbum folgte ein Jahr später, 2011, schon die zweite Platte „A General Dogsbody“, auf der die vorliegende Single enthalten ist. Mit der geht es – in regulärer Version – dann auch los auf der „Fountain Grove RMX EP“. Dunkler, rockiger Sound dringt einem aus den Lautsprechern entgegen. Überraschend kommt dann der Refrain, der wirklich am ehesten als Pop bezeichnet werden kann. Soweit, so gut. Umso erstaunlicher ist dann die Wendung, die die EP mit dem zweiten Song – einem Remix von ZORRO – nimmt. Klar, mit Remixen ist das ja ohnehin so eine Sache. Der eine mag sie, der andere kann damit nichts anfangen. Nichtsdestotrotz: Im Fall von Suralin will das alles nicht so recht passen. Mit dem eigentlichen Sound hat das Ganze dann nicht mehr viel zu tun, und es ist fraglich, ob Fans der Band und ihres eigentlichen Genres dann wirklich viel mit dieser EP anfangen können. Dessen bewusst wird man sich dann auch wieder beim Abschlusssong der CD – „Sonata for a Good Soul“ im MATVOG-Remix. Da geht es dann auf einmal wieder ruhiger zu, weniger Spielereien und mehr Fokus auf die eigentliche Musik. In diese Richtung, wenn auch mit ein bisschen weniger Monotonität, hätte es gern weiter gehen können.

Für die Partypeople hält die EP aber sicherlich einige Schmankerl bereit, zu denen man in verrauchten Clubs abtanzen kann. Dennoch – diese Compilation von fünf Songs (davon drei derselbe) 'EP' zu nennen, ist schon ein bisschen fraglich.


 


 


myspace.com/suralinmusik


 

20. Dezember 2011, von Franziska
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