The James Cleaver Quintet - That Was Then, This Is Now

The James Cleaver Quintet - That Was Then, This Is Now

The James Cleaver Quintet präsentieren uns dieses Monat ihr Debut Album „That Was Then, This Is Now“ und lassen uns 13 Tracks lang sämtliche Regeln und Strukturen alltäglichen Songwritings vergessen. Los geht’s gehörig laut mit „Golfing Pros, Bitches and Hoes“ und eine erste Verschnaufpause gönnt uns erst das soulig, groovige Intro des fünften Songs der Platte „The JCWho“. Nachdem Frontmann Jacky Udon dann ein paar mal den Namen des Albums runtergeträllert hat zeigt er wieder seine volle Bandbreite, und die ist wirklich beachtlich. Gesang und Shouts kommen absolut fett und auf den Punkt, Gitarrist Maud E Licious unterstützt sinnvoll und ebenfalls sehr ideenreich.

Absolut begeistern kann ohnehin das große Ideenreichtum und die Freude der Band am Experimentieren. Trotz absolut abgedrehter Strukturen und dem Gefühl, dass man manchmal gar nicht mehr weiß wo im Song man sich gerade befindet - „oder halt, ist das schon der nächste Song?“ - verliert man nie so sehr den Faden, dass man den Spaß am Hören verliert. Wirklich Spaß kommt aber erst auf, wenn sich das Debut der Briten ein paar Mal gegeben hat, sodass man sich ungefähr in den Songs zurecht findet und den unglaublich ausgefeilten Parts in den Songs einigermaßen entgegenfiebern kann. Ist man soweit, macht das Album jede Menge Laune und sollte lange begeistern können. Leider wird einigen Hörern aber auch noch nach langer Eingewöhnungszeit einiges an „That Was Then, This Is Now“ zu diffus und abgedreht bleiben.

Wenn ihr euch für Core ohnehin begeistern könnt solltet ihr euch davon aber nicht abschrecken lassen und könnt bedenkenlos zugreifen. Besondere Anspieltipps auf dem Album sind „Think Or Swim“ und „Eyes For Ears“.

www.myspace.com/thejcq

03. Januar 2012, von Christopher
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